Tod und Trauer

Im Todesfall Bleiben Sie ruhig, entwickeln sie keine Hektik! Lassen Sie sich Zeit. Wenn Ihr/e Angehörige/r zu Hause verstorben ist, wäre es schön, wenn Sie den Leichnam noch einen Tag im Hause aufbahren (das ist gesetzlich überhaupt kein Problem). Sie können Totenwache halten und beten,  wenn möglich im Beisein von Angehörigen, Freunden und Nachbarn.

Kontaktaufnahme
mit Bestattungsinstitut und Pfarramt

Die Modalitäten für die Trauerfeier und Beerdigung werden mit dem Bestattungsinstitut und dem Pfarramt vereinbart. Auch hier bitte keine Hektik.
Wichtig: eine Kultur des Sterbens
und des Trauerns (wieder) entwickeln!
Sterben, Tod und Trauer sind bei uns leider aus dem Leben gedrängt, fast schon ein Tabu. Das Zulassen von Leiden, Sterben und Trauern ist eine große menschliche Bereicherung.

Eine Kultur des Sterbens und Trauerns beginnt schon früh...

Wie möchte/will ich sterben? Zu Hause oder im Krankenhaus? Alleine oder im Kreise der Vertrauten? Medizinisch dagegen kämpfend bis zum Letzen? Haben Sie schon eine Patientenverfügung zu Magensonden? Viele Fragen wären zu stellen und frühzeitig mitzuteilen an die Angehörigen!

Wie halten Sie es religiös?
Beichte, Kommunion,
Krankensalbung, Gebete?
Möchten Sie in einer kritischen Situation die Krankensalbung empfangen? Sie kann öfters empfangen werden und ist nicht erst die “letzte Ölung”. Man feiert sie am besten bei vollem Bewußtsein und unter Beisein von Angehörigen und Freunden. Wenn jemand bereits verstorben ist, werden anstelle einer Krankensalbung besser die Totengebete gesprochen. Vielleicht versammeln sich die Angehörigen, Freunde und Nachbarn um das Totenbett, halten die Totenwache und beten?!

Die Zeit danach... Trauer! Die ersten Wochen nach dem Tod sind meistens noch sehr gefüllt mit allerlei Arbeiten.

Erst danach kommt eine Leere und die Wahrnehmung, was wirklich geschehen ist. Früher war es üblich, ein Jahr lang Trauer zu halten und “in Schwarz” zu gehen. Definierte Zeiten und Formen der Trauer können hilfreich sein. Aber: tun Sie sich keinen Zwang an!

Gespräche am Abend
für Trauernde
Wenn Sie in Ihrer Trauer nicht allein bleiben wollen, laden wir Sie ein zum offenen Gesprächskreis für Trauernde. Die Treffen finden monatlich statt und werden von der Trauerbegleiterin Ursula Sautter-Ledl geleitet.
Ort: im Gemeindesaal der Michaelskirche, Ganghoferstr. 28, Ottobrunn
Termine: Donnerstag, 19 - 21 Uhr, Termine siehe Flyer
Auskunft unter Tel. 089 / 66 55 76 70, E-Mail: hospizkreis-ottobrunn@t-online.de

“Meine Trauer wandelst Du” Ein gottesdienstliches katholisches Angebot in der Münchner St.Pauls-Kirche neben der Theresienwiese, jeweils am 1.Sonntag im Monat um 19.00 Uhr: Wort – Musik – Segen;
mit dem Regionalpfarrer Engelbert Dinrnberger und Pastoralreferentin Dr. Marianne Habersetzer; Information auch unter: www.für-meine-trauer.de

HM 9.6.2009